"Kafka meets Freud und David Lynch - ein eindrucksvoller Trip in die Abgründe der menschlichen Seele." (kino-zeit.de)
Seit einem Jahr kann Trevor Reznik (Christian Bale) nicht schlafen. Tagsüber arbeitet der bis auf die Knochen abgemagerte Mann in der metallverarbeitenden Schwerindustrie unter den strengen Augen des Vorarbeiters Tucker. Abends sucht er Trost bei der Prostituierten Stevie (Jennifer Jason Leigh) - oder lässt sich im Flughafencafé von der Kellnerin Marie immer zur selben Zeit eine Tasse Kaffee servieren.
Da begegnet Trevor eines Tages sein neuer Kollege Ivan. Abgelenkt durch eine bedrohliche Geste des Fremden, führt Trevors Unachtsamkeit an der Maschine zu einem folgenschweren Unfall, bei dem einer seiner Kollegen einen Arm verliert. Doch ein Mann namens Ivan ist im Unternehmen weder angestellt noch bekannt.
Trevor traut sich und seiner Wahrnehmung immer weniger über den Weg. Gelbe Zettel sollen ihn an wichtige Erledigungen erinnern. Nur wird Trevor aus manchen Zetteln nicht mehr schlau – und hat er diese wirklich selbst geschrieben?
Der britische Schauspiel-Star Christian Bale („The Dark Knight“) hat für die Rolle des "Maschinisten" nahezu 30 Kilogramm abgenommen, was fast einem Drittel seines normalen Körpergewichts entspricht. Er sollte nicht der Einzige bleiben, der für das erstklassige Skript des Films alle Hebel in Bewegung setzte. So musste Regisseur Brad Anderson den kompletten Dreh nach Spanien verlegen, weil er in den USA keine Produzenten fand – obwohl die Geschichte in Los Angeles spielt.
"Geschadet hat es dem verstörenden, betörenden Film nicht, im Gegenteil. Sein künstliches, bis aufs letzte Nummernschild 'inszeniertes' L.A. ist viel mehr halluzinogene Twilight Zone, als es das echte je hätte sein können. Und schafft es, dass dieses irritierende Gefühl der entrückten Künstlichkeit den ganzen Film über anhält. Großartig! [...]
Bei allen Thriller-Elementen mutet 'Der Maschinist' über weite Strecken an wie ein moderner Film Noir, ein Bilderteppich aus entsättigten Farben, in dem Tuckers roter 69er Pontiac Firebird wie ein Schandfleck ins Auge knallt. 'Der Maschinist' ist manchmal fast Tortur und dabei ein grandioser Film. Einer, der die Unvollständigkeit seiner Handlungsstränge als komplexes Abbild eines kranken Kopfes inszeniert.
'Lügende Rückblende' und 'Springteufelchen-Ende' werden zu mit großer Drehbuchkunst eingewobenen und deswegen komplett legitimierten Bestandteilen der Geschichte, sodass man diese Begriffe eigentlich gar nicht verwenden sollte. [...]
'Der Maschinist' ist das beklemmend ästhetische Psychogramm eines gequälten Geistes, ist zaghaftes Wechselspiel menschlicher Einsamkeit und der Andeutung einer Bewältigung. Und natürlich lässt sich 'Der Maschinist' wie so viele Filme der letzten drei Jahre auch als Statement zum amerikanischen Selbstverständnis lesen." (Anja Marquardt, auf: artechock.de)
"Kafka meets Freud und David Lynch - ein eindrucksvoller Trip in die Abgründe der menschlichen Seele." (kino-zeit.de)
Seit einem Jahr kann Trevor Reznik (Christian Bale) nicht schlafen. Tagsüber arbeitet der bis auf die Knochen abgemagerte Mann in der metallverarbeitenden Schwerindustrie unter den strengen Augen des Vorarbeiters Tucker. Abends sucht er Trost bei der Prostituierten Stevie (Jennifer Jason Leigh) - oder lässt sich im Flughafencafé von der Kellnerin Marie immer zur selben Zeit eine Tasse Kaffee servieren.
Da begegnet Trevor eines Tages sein neuer Kollege Ivan. Abgelenkt durch eine bedrohliche Geste des Fremden, führt Trevors Unachtsamkeit an der Maschine zu einem folgenschweren Unfall, bei dem einer seiner Kollegen einen Arm verliert. Doch ein Mann namens Ivan ist im Unternehmen weder angestellt noch bekannt.
Trevor traut sich und seiner Wahrnehmung immer weniger über den Weg. Gelbe Zettel sollen ihn an wichtige Erledigungen erinnern. Nur wird Trevor aus manchen Zetteln nicht mehr schlau – und hat er diese wirklich selbst geschrieben?
Der britische Schauspiel-Star Christian Bale („The Dark Knight“) hat für die Rolle des "Maschinisten" nahezu 30 Kilogramm abgenommen, was fast einem Drittel seines normalen Körpergewichts entspricht. Er sollte nicht der Einzige bleiben, der für das erstklassige Skript des Films alle Hebel in Bewegung setzte. So musste Regisseur Brad Anderson den kompletten Dreh nach Spanien verlegen, weil er in den USA keine Produzenten fand – obwohl die Geschichte in Los Angeles spielt.
"Geschadet hat es dem verstörenden, betörenden Film nicht, im Gegenteil. Sein künstliches, bis aufs letzte Nummernschild 'inszeniertes' L.A. ist viel mehr halluzinogene Twilight Zone, als es das echte je hätte sein können. Und schafft es, dass dieses irritierende Gefühl der entrückten Künstlichkeit den ganzen Film über anhält. Großartig! [...]
Bei allen Thriller-Elementen mutet 'Der Maschinist' über weite Strecken an wie ein moderner Film Noir, ein Bilderteppich aus entsättigten Farben, in dem Tuckers roter 69er Pontiac Firebird wie ein Schandfleck ins Auge knallt. 'Der Maschinist' ist manchmal fast Tortur und dabei ein grandioser Film. Einer, der die Unvollständigkeit seiner Handlungsstränge als komplexes Abbild eines kranken Kopfes inszeniert.
'Lügende Rückblende' und 'Springteufelchen-Ende' werden zu mit großer Drehbuchkunst eingewobenen und deswegen komplett legitimierten Bestandteilen der Geschichte, sodass man diese Begriffe eigentlich gar nicht verwenden sollte. [...]
'Der Maschinist' ist das beklemmend ästhetische Psychogramm eines gequälten Geistes, ist zaghaftes Wechselspiel menschlicher Einsamkeit und der Andeutung einer Bewältigung. Und natürlich lässt sich 'Der Maschinist' wie so viele Filme der letzten drei Jahre auch als Statement zum amerikanischen Selbstverständnis lesen." (Anja Marquardt, auf: artechock.de)